Massageöl - für Wellness und Therapie unerlässlich

Massage-Elixier mit Arganöl, 100 ml

Massage-Elixier

Yves Rocher, Massage-Elixier oriental mit der aufbauenden Wirkung von Bio Argan-Öl, 100 ml

Zu Amazon.de
Massageöl

Die Anzahl der Massageformen scheint unendlich – und ebenso viele Massageöle gibt es mittlerweile auf dem Markt. Bekam man früher eine Massage noch bei einem Rückenleiden verschrieben, so sind Massagen heute durchaus gesellschaftsfähig geworden und gelten als Wellnessanwendungen. Ganz grundsätzlich wird zwischen Ganzkörper- und Teilmassagen unterschieden. Meist allerdings werden mehrere Körperregionen zu einer Massageanwendung zusammengefasst. Ein Beispiel: Eine Fußmassage endet nicht zwingend am Knöchel, sondern kann auch die Wade mit umfassen.

Rolle der Massageöle

Massageöle spielen dabei eine wichtige Rolle, denn Sie erfüllen gleich 2 Zwecke gleichzeitig:

1) Massageöl dient als Gleitmittel bzw. Schmierstoff für die Haut. Ohne Massageöl würde die Haut durch die recht festen Griffe mitgezogen, was für den Massagegast sehr unangenehm wäre. Die Hände gleiten so gleichmäßig sodass flüssige Bewegungen stattfinden können, die für die entsprechende Entspannung und Schmerzlinderung von Muskeln, Sehnen und Bindegewebe sorgen können.

2) Massageöl versörgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Fettsäuren und trägt zu einer guten Hautpflege bei. Außerdem können einige Basisöle mit ihren wertvollen Fettsäuren Entzündungen und damit Hautprobleme reduzieren.

3) Massageöle können aufgrund ihrer Inhaltsstoffe auch als Aufwärmöl dienen und somit die Hautschichten als auch Muskulatur auf die Massage vorbereiten sodass von Anfang an eine maximale Effektivität der Massagen für Muskulatur und Bindegewebe erfolgt.

4) Massageöle aus einer Mixtur von Basisölen mit ätherischen Ölen steigert die Entspannung und damit das Wohlbefinden des Massagegastes, was sich auch in entspannteren Muskeln niederschlägt - sodass die Massage auch mit ihrem therapeutischen Effekt optimal anschlägt.

Anwendungsgebiete der Massagen

Anwendung findet die klassische Massage zur:

  • Prävention von Muskelverhärtungen
  • bei Rheuma
  • Arthrose
  • bei durch Verspannungen bedingten Kopfschmerzen
  • bei Durchblutungsstörungen
  • als Schmerzlinderungsmaßnahme
  • bei Depressionen
  • Bluthochdruck
  • Verdauungsstörungen sowie
  • zur Entspannung des Bindegewebes und
  • zum Stressabbau

Je nach Anwendung und Ziel der Massage eignen sich unterschiedliche Massageöle mehr oder weniger. Oft werden neutrale Massageöle verwendet, allerdings ist der Effekt von Massageölen aus guten Basisölen zusammen mit ätherischen Ölen oftmals effektiver und für den Massagegast angenehmer, wenn die richtigen Ölmischungen verwendet werden.

Viele Massageöle können die durch die Massage erwünschte Wirkung noch unterstützen. Rosenöl, Geraniumöl, Myrtenöl und Johanniskrautöl tragen zur Entspannung bei. Sie werden bei Schlaflosigkeit und Angstzuständen natürlichen Basisölen beigemischt. Zitronen- und Kiefernnadelöl wirken antibakteriell und reinigend. Für die beliebte Form der Aromamassage wird auf ätherische Öle gesetzt. Diese dürfen jedoch nicht direkt auf die Haut gegeben, sondern können Basisölen zugegeben werden. Natürliche Basisöle sind zum Beispiel Olivenöl, Mandelöl oder Jojobaöl. Welche Öle als Massageöle erhältlich sind und welches Öl sich für welche Massageform eignet, wird im Folgenden erläutert.

Welche Öle eignen sich als Massageöl?

Wer nicht nur dem Körper, sondern auch der Haut bei der Massage etwas gut tun möchte, der setzt auf Basis-Öle im Rahmen einer Aroma-Massage. Basis-Öle haben in ihrer Reinform zunächst einmal keine therapeutische Wirkung, jedoch sind sie eher für eine Massage zu verwenden als die aus Erdöl gewonnenen Öle. Grund hierfür ist, dass die erwähnten Basis-Öle Pflanzenöle sind, die die Haut nicht versiegeln, sondern ihr die Luft zum Atmen lassen. Ihr Nachteil liegt allerdings darin, dass sie nur kurze Zeit haltbar sind.

Basis Öle als Grundlage des Massageöls

Basis-Öle dienen in der Regel als Grundlage von Massageölen. Wer eine Aroma-Massage genießen möchte, dem wird eine Mischung aus Basis-Ölen und ätherischen Ölen angeboten. Die Wirkstoffe dringen dann über die Haut in den Körper ein und strömen in den Blutkreislauf, ins Lymphsystem und zu den menschlichen Organen.

Zur Gruppe der geeigneten Basis-Massageöle zählen:

  • Aprikosenöl
  • Arganöl
  • Avocadoöl
  • Jojobaöl
  • Kokosöl
  • Lavendelöl
  • Macadamiaöl
  • Mandelöl
  • Olivenöl
  • Rizinusöl
  • Sesamöl
  • Traubenkernöl
  • Weizenkeimöl

Massage-Elixier mit Arganöl, 100 ml

Massage-Elixier

Yves Rocher, Massage-Elixier oriental mit der aufbauenden Wirkung von Bio Argan-Öl, 100 ml

Zu Amazon.de

Ätherische Öle als Ergänzung der Basisöle

Ätherische Öle haben in der Regel eine entspannende Wirkung für und über die Nase. Sie können aber auch Energie re-aktivieren oder Schmerzen lindern – je nach Extrakt, welches zum Basis-Öl hinzugefügt wird. Typische ätherische Öle für Massageöle sind z.B.:

  • Bergamotte
  • Eukaloptusöl
  • Geranienöl
  • Grapefruitöl
  • Ingweröl
  • Kiefernnadelöl
  • Lavendelöl
  • Lemongrasöl
  • Mandarinenöl
  • Melissenöl
  • Orangenöl
  • Patchouliöl
  • Rosmarinöl
  • Rosenöl
  • Sandelholzöl
  • Ylang-Ylang
  • Zedernholzöl
  • Zitronenöl

Ideales Massageöl aus Mischung von Basisölen mit Ätherischen Ölen

Wer sich Basis-Öl und ätherische Öle separat anschafft, kann das Massageöl selbst mischen. Als Faustregel gilt hierbei: Auf 100 Milliliter Basis-Öl sollten maximal 20 Tropfen ätherisches Öl kommen – dann ist ein duftendes Massageerlebnis möglich. Wird die Massage als Therapie angewendet, kann der Anteil des ätherischen Öles entsprechend erhöht werden – wenn es sich nicht um hautreizende ätherische Öle handelt.

Darüber hinaus gibt es Ayurveda-Öle auf dem Markt, die ein Mix aus diversen Extrakten sind. Gemischt werden können beispielsweise Sesam, Basilikum und Rosmarin, aber auch Kamille, Salbei, Fenchel und Hunds-Rose. Auch die Mischung aus Sesam, Lavendel, Johanneskraut und Zitrone ist als Ayurveda-Öl erhältlich. Ebenso eine Bezeichnung für eine Mischung ist das Lomi-Lomi-Öl, das aus Erdnuss-, Mandel- und Macadamianuss-Öl sowie Kokosfett gemischt wird.

Bei der Auswahl des Öls sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte des Öls aus biologischem Anbau stammen. In jedem Fall sollte das Massageöl das Prädikat „naturrein“ tragen und auf synthetische Stoffe verzichten. Künstliche Aromen verursachen nämlich nur allzu leicht Kopfschmerzen – und ein pochender Kopf hat nichts mit wohltuender Entspannung zu tun. Tipp: Wer sich mit der Vielzahl an Ölen überfordert fühlt, dem sei gesagt, dass Öle, die man essen kann oder die zur Verfeinerung von Mahlzeiten dienen, alle auch grundsätzlich zur Massage tauglich ist.

Wozu braucht man ein Massageöl?

Verschiedene Massageöle für unterschiedliche Anwendungen

Eine Massage wird erst dann zur Wohltat, wenn die Hände des Masseurs oder der Masseurin leicht über die Haut gleiten können – und das ermöglicht der Einsatz von Massageöl. Das heißt, die Verwendung von Massageöl verhindert, dass sich eine Hautstelle extrem rötet, diese unangenehm spannt oder gar anfängt unter oder nach der Behandlung zu brennen. Klassisches Massageöl hat keinen Duft, allerdings werden im privaten Bereich vermehrt ätherische Öle als Massageöle genutzt. Der Grund: Düfte wirken sich auf Geist und Seele aus. Doch der Duft muss auch gefallen, sonst ist die wohltuende Wirkung ganz schnell dahin.

Die gängigsten Duftnoten sind Lavendel, Zitrus, Pfefferminze und Zimtrinde. Und ihnen wird auch jeweils eine bestimmte Wirkung zugeschrieben.

  • Lavendel steht für Entspannung, Pfefferminze wird eine belebende Wirkung von Geist und Körper nachgesagt und mit
  • Zimtrinde wird der Körper schnell wohlig warm.
  • Zitrusduft von Zitrone oder Lemongras wirkt sich durch die erfrischende Wirkung positiv auf die Stimmung aus.

Einige Massageöle werden präventiv angewendet:

  • Arnika-Massageöl beispielsweise hilft, die Durchblutung vor sportlicher Aktivität zu fördern und die Muskulatur entsprechend zu lockern.

Das heißt: Wer sich vor dem Sport mit Arnika-Massageöl einreibt, der kann Muskelkater vorbeugen. Auch Hebammen raten im Rahmen der Entbindungsvorbereitung zur Massage. Wer Mandel-, Weizenkeim- oder Jojoba-Öl verwendet, um eine Damm-Massage durchzuführen, kann einen Dammriss oder -schnitt möglicherweise verhindern.

Massageöle können sich positiv auf die Haut bzw. auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirken. So fühlt sich die Haut nach einer Massage meist seidig weich an. Das hat einerseits etwas mit der guten Durchblutung nach einer Massage zu tun, andererseits aber auch mit der temporär feuchtigkeitsspendenden Wirkung von Massageölen. Allerdings kann Massageöl nicht als Therapie bei trockener Haut angewendet werden. Tipp: Ein Dermatologe sollte diagnostizieren, warum die Haut trocken ist, und die Ursachen bekämpfen. Das Massageöl wird nur oberflächlich aufgetragen und kann hier partiell eine Verbesserung des Hautbildes erwirken, nicht aber die Ursachen bekämpfen.

Massage-Elixier mit Arganöl, 100 ml

Massage-Elixier

Yves Rocher, Massage-Elixier oriental mit der aufbauenden Wirkung von Bio Argan-Öl, 100 ml

Zu Amazon.de

Massageöl bei verschiedenen Massagearten

Bei Massageölen ist es ähnlich wie bei anderen Pflegeprodukten: Spezielle Körperteile erfordern spezielle Pflegeprodukte. Auf die Fußreflexzonenmassage sowie die Ganzkörper-, die Wellness- und die Gesichtsmassage wird detailliert eingegangen. Auf einige andere Massagearten sowie die passenden Öle soll an dieser Stelle kurz verwiesen werden.

Babymassagen

Auch wenn sich die Babymassage inzwischen längst zur Erwachsenen-Massagewelt gesellt hat, so darf hier nur ausgewiesenes Baby-Öl verwendet werden, denn es sollte sowohl besonders sanft zur Babyhaut sein, eine pflanzliche Basis haben und ohne chemische Zusatzstoffe sein. Besonders beliebte Baby-Öle sind

  • Argan-, Avocado-, Jojoba- und Mandelöl.

Erotikmassagen

Spezielle Massageöle gibt es auch für die Erotikmassage. Diese gibt es sowohl speziell für Frauen, als auch speziell für Männer und in der Unisex-Variante. Erotik-Massageöl kann für jede Körperstelle verwendet werden. Bei der Erotikmassage kann nämlich jede Körperregion – vom Rücken über Brust und Beine bis hin zum Intimbereich massiert werden. Meist ist Silikon die Basissubstanz. Silikon ist anti-allergisch und neutral.

Erotische Massageöle gibt es in der klassischen Variante ohne Geschmacks- oder Geruchsstoffe. Alternativ sind auch erotische Massageöle auf dem Markt, die durch Geruchs- und Geschmacksstoffe ihre besondere Note erhalten. Eine große Ähnlichkeit hat die Erotikmassage mit der Tantramassage. Grundsätzlich gilt beim Tantra: Der Mensch als sexuelles Wesen steht im Mittelpunkt, deswegen wird auch der Intimbereich explizit mit in die Massage mit einbezogen.

Verwendete Öle in der Erotikmassage sind in der Regel

  • Arnikaöl, Mandel-. und Traubenkernöl

Ayurveda-Massagen

Ebenfalls eine Sonderform der Massage ist die Ayurveda-Massage mit dem gleichnamigen Öl. Hierbei gibt es unterschiedliche Massageformen, jedoch ist die Ganzkörpermassage die gängigste Variante. Das warme Öl, das mit Kräuterextrakten angereichert ist, entfaltet nicht nur an der Hautoberfläche seine Wirkung, sondern wirkt auch tief ins Körperinnere hinein. Dort gleicht es aus und unterstützt die Entschlackung. Eine Ayurveda-Massage kann den Energiefluss aktivieren und zu einer wahren Tiefenentspannung führen. Eine Spezialform der Ayurveda-Massage ist die Synchron-Massage bei der zwei Masseure gleichzeitig massieren.

Als Alternative zu klassischen Massageölen, die meist auf Sesamöl oder Rizinusöl basieren aufgrund ihrer hohen antioxidativen Wirkung, gibt es mittlerweile auch eine Reihe anderer Produkte am Markt, die die Massage um ein zusätzliches Berührungshighlight ergänzen. Einreibemittel, Massagecremes und -lotionen reihen sich neben Massagekerzen, Honig und Schokolade ein. Neben einer Vielzahl an Massageprodukten gibt es mindestens ebenso viele Massagevarianten, von denen hier vier exemplarisch vorgestellt werden sollen.

Beliebte Öle für die Ayurveda Massage sind:

  • Sesamöl und Rizinusöl

Fußreflexzonenmassage

Fußmassage mit Massageöl

Die Kunst der Fußreflexzonenmassage hat asiatische Wurzeln. Die Idee, die dahinter steckt, ist die Annahme, dass eine Art Energiefluss im Körper herrscht, der kontinuierlich im Körper zirkuliert. Daraus leitet sich auch ab, dass mit Lösung der Reflexblockaden auch Verspannungen sich auflösen können. Sie sogenannten Fußreflexzonen sind abgegrenzte Gebiete an der Fußsohle. Jeder Zentimeter des Fußes korrespondiert zu einem bestimmten Organ. Das heißt, wenn eine spezielle Reflexzone am Fuß stimuliert und massiert wird, wird das entsprechende Organ angesprochen.

Heute gibt es sogenannte Fußkarten, die genau zeigen, welcher Teil der Fußsohle welches Organ anspricht. Wer eine Fußreflexzonenmassage in Eigenregie durchführen möchte, der holt sich in der Regel eine Unterstützung durch Poster, Kärtchen, Tafeln oder spezielle Socken, die die Zonen am Fuß aufzeigen und die punktgenaue Stimulation der Reflexzonen vereinfachen. Eine Besonderheit bei der Fußreflexzonenmassage ist die Tatsache, dass ein spezielles Massageöl nicht nötig ist, vielmehr erschwert es eine wirkungsvolle Durchführung der Fußreflexzonenmassage. Grund ist, dass der Masseur durch das gleitende Öl vergleichsweise einfach von den Druckpunkten der Fußreflexzonenmassage abrutschen könnte. Deshalb erfolgt die Fußreflexzonenmassage ohne Öl.

Die Fußreflexzonenmassage fokussiert sich auf diese ausgewiesenen Zonen an der Fußsohle. Der Therapeut drückt mit dem Daumen die entsprechende Reflexzone ab, bis der Druck seinen Höhepunkt erreicht hat und der Mensch die Wirkung tief im Inneren des Gewebes spürt. Anschließend verringert sich der Druck. In dieser beschriebenen Form wird die Fußsohle Stück für Stück massiert. Wichtig sind kreisrunde und punktgenaue Massage- bzw. Druckbewegungen.

Besonders häufig wird die Fußreflexzonenmassage bei:

  • Kopfschmerzen,
  • Zahnschmerzen und
  • Augenproblemen
  • zur Linderung von Allergien,
  • bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie
  • bei Stress.

Tipp: Es ist zwar nur ein schwacher Trost, aber wenn sich keiner findet, der freiwillig eine Fußreflexzonenmassage bietet, dann kann Barfußlaufen eine Alternative sein. Auch hat der Gang über Gesundheitsmatten eine positive Wirkung.

Aber Achtung: Wie eingangs erläutert wirkt sich der Druck auf die Fußreflexzonen auf den ganzen Körper und auch die Organe aus. Bei schwangeren Frauen können hierdurch Wehen provoziert werden. Das bedeutet auch, dass sehr vorsichtig mit den sensiblen Fußpunkten umgegangen werden muss.

Massage-Elixier mit Arganöl, 100 ml

Massage-Elixier

Yves Rocher, Massage-Elixier oriental mit der aufbauenden Wirkung von Bio Argan-Öl, 100 ml

Zu Amazon.de

Ganzkörpermassage

Wellnessmassage mit Massageöl

Auch die Ganzkörpermassage ist asiatischen Ursprungs. Bereits tausende Jahre vor Christus wurde die Ganzkörpermassage angewandt. Auch wenn schon der berühmte Grieche Hippokrates forderte, dass jeder die Kunst der Massage beherrschen sollte, so wurde die gesundheitsfördernde Wirkung doch erst Ende des 19. Jahrhunderts medizinisch anerkannt. Fortan wurden Massageformen und -öle weiterentwickelt – ähnlich wie jede andere medizinische Therapiemethode.

Die herrschende Atmosphäre und die Auswahl des Öles sind bei der Ganzkörpermassage entscheidend. Der Massageraum muss wohltemperiert sein und Frischluft begünstigt die entspannende Wirkung zusätzlich. Trotz einer angenehmen Raumtemperatur wird der Körper des zu massierenden Menschen zugedeckt. Nur der zu massierende Körperteil wird aufgedeckt. Alle Zellen der Haut erfahren durch die Berührungen im Rahmen einer Ganzkörpermassage eine Verwöhn-Kur. Die Muskeln entspannen sich, die Sinne werden geschärft, Stress fällt ab.

In der Regel liegt die Person, die massiert werden soll, auf einem speziellen Massagetisch, der es durch ein Loch im Kopfteil ermöglicht, gerade zu liegen ohne den Kopf zu drehen und dadurch zu verspannen. Nun werden alle Handgriffe der klassischen Massage zunächst am Rücken angewendet: Das Streichen, Drücken, Kneten, Ziehen, Reiben, Klopfen und Vibrieren hat jeweils einige weitere spezielle Handgriffe wie beispielsweise die Daumenstriche, das Knöchel-Streichen oder das Hand-für-Hand-Streichen.

Abschließend werden Kopf, Nacken und Füße massiert – und die Entspannung im Körper wird komplettiert. Für die Ganzkörpermassage können alle Basis-Öle (Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl) verwendet werden. Angereichert werde diese mit den entsprechenden ätherischen Ölen, die nicht nur einen wohligen Duft verbreiten, sondern auch auf der Haut wirken. Grundsätzlich können Massageöle auch selbst gemischt werden – aus Basis-Öl und dem gewünschten Aroma.

Experten empfehlen Jojoba-Öl für eine klassische Ganzkörpermassage. Auch Mandel-Öl (weitere Informationen zu Mandelöl unter Mandeloel.info) bietet sich an dieser Stelle an. Traubenkern-Öl (weiter Informationen zur Anwendung con Traubenkernöl unter Traubenkern-oel.de) wirkt sich zusätzlich positiv auf die Haut aus und wird gern genutzt, weil es keine Rückstände hinterlässt. Für eine Aroma-Ganzkörpermassage werden ätherische Aromen den Basis-Ölen zugegeben. Durch die Zugabe von Wacholder, Lavendel, Eukalyptus, Sandelholz, Limette oder Rosmarin wird der ganze Massageraum nach den ätherischen Ölen duften. So wird nicht nur der Körper mit dem Öl verwöhnt, sondern auch die Atemwege. Der Mensch nimmt die Düfte auf, die wiederum bestimmte Gemütslagen hervorrufen oder verhindern können. Pfefferminzöl löst zum Beispiel Stressgedanken, entspannt verkrampfte Muskeln und löst Spannungskopfschmerzen auf. Lavendel beruhigt und unterstütz die Konzentrationsfähigkeit. Orangenduft hingegen sorgt für allgemeines Wohlbefinden und eine positive Grundstimmung. Wichtig ist, Produkte zu nutzen, die pflanzlicher Natur sind und kein Petroleum beinhalten.

Wellnessmassage

Ganzkörpermassage mit Massageöl

Die Wellnessmassage ist eine Massageform, die sich erst später entwickelt hat. Nachdem die positiven Auswirkungen auf Psyche und Geist offensichtlich wurden, wurden neue Methoden und Techniken erschaffen, verglichen und auch in der Praxis etabliert. Fortan boten Masseure und Physiotherapeuten nicht nur Ganzkörper- und Teilmassagen an, sondern nahmen auch Wellnessmassagen in ihr Dienstleistungsportfolio auf.

Eine Wellnessmassage wird angewendet, um die Durchblutung von Haut und Muskeln zu verbessern und Verhärtungen sowie Verspannungen zu lösen. Schmerzen lösen sich und tragen so zu einer entspannten Körperhaltung nebst entspanntem Geist bei. Experten erklären, dass sogenannte „verklebte Muskeln“ durch eine Wellnessmassage gelockert werden und die Verklebung verschwinden kann. Können sich erst die Muskeln wieder frei bewegen, fühlt sich der menschliche Körper entkrampft und gelöst an. Wer nach einer Wellnessmassage eine große Anstrengung verspürt, irrt indes nicht, denn dieses Gefühl kommt durch die Anregung der Durchblutung zustande. Tipp: Nach einer Wellnessmassage eine halbe Stunde zu ruhen, wirkt Wunder.

Ruhe und Entspannung durchfließen den Körper, Blutdruck und Puls sinken, Stresshormone werden abgebaut. Eine Wellness-Massage kann das Konzentrationsvermögen stärken, sich positiv auf das Schlafverhalten auswirken sowie Stoffwechsel und Nervensystem begünstigen. Der Effekt auf Geist und Körper ist durchweg positiv – und so wird die Wellnessmassage zur attraktiven Alternative zu Schmerz- und Schlaftabletten.

Gerade im Bereich der Wellnessmessage tun sich mitunter viele neue Trends auf. Es zeigen sich Bestrebungen nach einem ganzheitlichen Wellness-Erlebnis. Daher wird die klassische Wellnessmassage mittlerweile oft durch spezielle Düfte ergänzt. Im Angebot sind Massageöle in vielen verschiedenen Duftvarianten. Die Massageöle sind Basisöle, die durch die Zugabe von pflanzlichen oder synthetischen Düften ergänzt werden. Neben dem reinen Dufterlebnis steht die Muskelrelaxation der Massage im Vordergrund, deshalb legen professionelle Masseure Wert auf qualitativ hochwertige und hautverträgliche Basisöle und greifen zu Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl. Zu bevorzugende Duftzusätze sind indes natürliche Aromaöle. Typische Düfte in der Wellnessmassage sind zum Beispiel:

  • Kakao
  • Kaffee
  • Grüntee
  • Hibiskus
  • Erdbeere
  • Bergkräuter
  • Latschenkiefer
  • Kokos oder
  • Ylan-Ylang
  • Pfefferminze
  • Orange
  • Zimt
  • Zitrone
  • Lavendel oder
  • Melisse

Während der Massage schafft Musik ein ruhiges, gelöstes Ambiente. Dies kann auch durch die Verwendung von Klangschalen unterstützt werden. Darüber hinaus wird die Wellnessmassage gerne mit einer Farbtherapie kombiniert. Oft wird mit Hilfe von Duft und Klang ein entspannendes Bild vor dem inneren Auge kreiert. Zum Duft von frischen Wiesen und Kräutern mischt sich Vogelgezwitscher und der Raum erstrahlt in beruhigendem Grün. Wird der Raum blau erleuchtet, rauschen die Wellen und es steigt eine salzige Brise auf. Auf diese Weise wird die Wellnessmassage zu einem Erlebnis, das alle Sinne anspricht und eine echte Auszeit vom stressigen Alltag bedeutet.

Gesichtsmassage

Gesichtsmassage mit Massageöl

Eine Gesichtsmassage kann zur günstigen und schmerzfreien Alternative zu einem Facelifting werden. Kein Wunder, ist doch die Haut das größte Sinnesorgan des Menschen. Wird das Gesicht professionell massiert, strahlt der Teint und man sieht dem massierten Mensch die Entspannung wahrlich an. Die Haut wird besser durchblutet, Schwellungen verringern sich und auch Fältchen können zurückgehen. Das Bindegewebe wird von Grund auf gefestigt und die Haut wird straffer.

Experten gehen davon aus, dass sich die Muskulatur aufgrund des Energieausgleiches über die Meridianlinien lockert. Zudem wirkt eine Gesichtsmassage mit entsprechender Massagelotion als Peeling, bei dem Hautschuppen entfernt werden. bei dem Hautschuppen entfernt werden. Bei der Wahl der Massagelotion bzw. des Massageöls muss in jedem Fall der Hauttyp bedacht werden. Zu Akne neigende Haut kann mit raffiniertem Distelöl massiert werden. Auch Ringelblumenöl wird bei empfindlicher Haut empfohlen.

Mandelöl hingegen ist sehr fett und könnte Unreinheiten in den Poren begünstigen. Jojobaöl und Traubenkernöl sind in jedem Fall eine gute Wahl bei normaler Haut. Bei der Gesichtsmassage finden nicht alle Techniken der klassischen Massage Anwendung, daher wird hier nur zwischen Streich-, Knet- und Klopfmassage unterschieden. Eine Gesichtsmassage muss gekonnt sein, denn das Gesicht ist weitaus empfindlicher als beispielsweise der Rücken oder die Beine. Geht man zu grob vor, kann man Äderchen zum Platzen bringen oder verstopfte Poren entzündlich reizen.

Auch in diesem Sektor zeichnen sich Trends ab: Lymphdrainagen und sogenannte bioenergetische Massagen gehören zu den neuesten Techniken. Sie ähneln Heilmethoden wie der Akupunktur und gelten als anerkannte, alternative Heilmethode bei Verspannungen, Erschöpfung, Ermüdung, Stress und Kopfschmerzen. Grund hierfür ist, dass bestimmte Massagepunkte stimuliert werden, die positive Energie aufbauen. Diese Punkte beziehen sich ähnlich wie die Fußsohlenzonen auf bestimmte menschliche Organe. Zudem kann eine Gesichtsmassage auch eine entschlackende und entgiftende Wirkung haben.

Bei der Gesichtsmassage werden Spannungen mit den Fingerkuppen weggestrichen. Begonnen wird mit dieser Behandlung an der Stirnmitte. Dann streichen die massierenden Finger in Richtung Schläfen. Dort kann man die Massage fortsetzen, indem die Schläfen kreisförmig massiert werden. Ebenfalls kreisende Bewegungen an Wange und Kinn sorgen für einen strahlenden Teint. Tipp: Wer auf natürliche Weise gegen Fältchen arbeiten möchte, sollte Ring- und Mittelfinger am Rand der Augenbraune platzieren und die Haut langsam nach außen ziehen.

Hinweis:
massage-oel.net

Weitere Beiträge zu Massageöl

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Bedienbarkeit auf unser Website zu bieten.
Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie alle Cookies auf dieser Website empfangen möchten. Mehr lesen